Monatsbilanz Nr. 2

Wir sind nunmehr als 2 Monate unterwegs und bevor es das Bergfest zu feiern gilt, ist es wieder Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Das erste was mir dazu einfällt, ist die Vorstellung, dass noch nicht einmal die Hälfte unserer Reise vorbei ist! Dennoch haben wir schon so viel Unglaubliches erlebt und die Vorstellung, dass das noch knapp 3 Monate so weiter gehen soll ist ein Geschenk! Zu den Erlebnissen gehören unteranderem die Besteigung eines 4700 Meter hohen Vulkan (Die 5000 werden noch geknackt), eine Fahrradtour mit über 900 Metern Abfahrt aus den Höhen der Anden in das Amazonas Delta hinein (Die 50 Km/h wurden safe geknackt), eine ziemlich krasse Rafting Tour, mit Meeresschildkröten schnorcheln und Blaufußtölpel hautnah erleben. Und das waren nur die Highlights! Nicht zu vergessen, den Besuch im Restaurant, das einfach keine Messer hat (Obwohl sie Fleisch serviert haben!), eine wunderschöne Rundwanderung durch die Anden Ecuadors, die unglaublichen, frischen Säfte und das lecke Essen (von Ceviche bis Patacones ist alles dabei) und die Tatsache, dass ich zwischenzeitlich sogar Arun, was Bräune angeht, überholt habe! Diesen Monat haben wir größtenteils in Ecuador verbracht, einem Land das alles zu bieten hat: Tiefster Urwald, laute Großstädte, hohes Gebirge und wunderschöne Strände! Hier bleibt kein Wunsch offen! Allerdings führt unsere Route nach Süden und wir werden Ecuador bald verlassen und uns ins Abenteuer Peru stürzen! (Achja und weil wir noch mehr Zeit haben als erwartet, wahrscheinlich auch noch Bolivien! Cheers to that!) Long story short, die Bilanz für diesen Monat:

Ama la vida!

Der geilste Burger aller Zeiten

Hallo Leute,

nach längerer Zeit nun auch mal wieder ein Blogeintrag von uns. Wir sind mitlerweile nach einer kurzen 48 Stunden Anreise in Quito, Ecuador angekommen (5:30 Bus von La Fortuna nach San Jose mit umsteigen, 12:00 Nachtbus von San Jose nach Panama City, 4:30 am nächsten Tag Taxi zum Flughafen Panama City, knapp 10 Stunden im Flughafen rumgammeln, dann um 15:30 Flug nach Quito, Ecuador, 18:00 Ankunft). Locker easy zu bewältigen, oder? Was es auch überhaupt nicht noch anstrengender gemacht hat, war die Tatsache, dass wir die Nacht davor durchgemacht haben (“Was? Wie spät ist es? 22 Uhr?” “Ne 2 Uhr” “Ach dann lohnt sich das ja auch nicht mehr ins Bett zu gehen”).

Man kann festhalten, dass Quito eine echt ganz schöne Stadt zwischen den Bergen ist, die noch mit einer ganzen Menge Historie gesegnet ist. Das Hostel in dem wir aktuell bleiben lässt nichts zu wünschen übrig und zwischen abendlichen Gesprächen mit den anderen Hostelgästen und einem kurzen Abstecher ins Nachtleben von Quito, haben wir ihn gefunden: den vielleicht geilsten Burger der Welt! Gemacht mit einer perfekten Kombination aus Boulette, Schinken, Ei, Pommes, Salat, Tomate, Ketchup, Mayonese und Salsa haben wir uns jeden Tag in Quito unseren abendlichen Burgasmus abgeholt. Versteckt in einem kleinen unscheinbaren Laden an der Straße sind wir nur durch den Tipp eines anderen Hostelbewohners auf dieses Tor zum Bürgerhimmel gestoßen (probs an Angie) und schweben seitdem geschmacklich auf Wolke Sieben.

Außer Bürgeressen sind wir noch ganz casually auf den 4700 Meter hohen Haus-Vulkan von Quito gestiegen, haben auf der Äquator-Linie gedabt und geschaut, in welche RIchtung das Wasser fließt (Antwort: In gar keine, sondern grade runter), eine wirklich halsbrecherische Treppe auf einer Kathedrale bestiegen und den Tiermarkt in Otavalo besucht. Und außerdem haben wir auch noch mitgenommen, was auf keiner gute Reise fehlen darf: Eine wunderbare Magen-Darm Grippe! Tja, scheiße gelaufen, aber nach einem Ruhetag in Otavalo und einem zusätzlichem Zwischenstopp in Quito sind wir zuversichtlich, dass wir heute weiter können!

(Fotos folgen, sobald das Internet nicht mehr aus einer Bambusleitung besteht)